Heute kam ein Kumpel zum LOST-gucken vorbei und wie Männer mal so sind, haben wir uns vor lauter Faulheit gedacht, “Hey, bestellen wir mal was beim Chinamann”.
Doch was war das? Der bisherige Lieferdienst hat dicht gemacht. Tüdüüdüüü – kein Anschluß unter dieser Nummer. Oh Schreck! Da wir unsere zarten Geschmacksnerven nun schon auf süß-saure Köstlichkeiten und Curry-Huhn kalibriert hatten, musste also schnellstens ein Ersatz her.
Also haben wir fix aus dem Gedächtnis einen unserer Auffassung nach renommierten Reis- und Nudelexperten in den gelben Seiten nachgeschlagen und – ohne Speisekarte und Preisliste – munter bestellt. Was gut für knapp 1 Milliarde Menschen ist, kann ja so teuer nicht sein. “Was kann schon ‘ne Hand voll Reis mit ein wenig Beilage kosten?”, haben wir uns in unserer nicht mehr ganz so jugendlichen Unschuld gedacht. Curryhuhn, Ente süß-sauer jeweils mit Leis, äh Reis, und dazu noch zwei Mal gebratene Nudeln mit Huhn. Man weiß ja nie, wieviel so reingeht.
50 Minuten später – wir hätten die Türklingel über unsere knurrenden Mägen beinahe nicht gehört – gibt es dann endlich was auf die Schippe. Aber vorher muss natürlich noch bezahlt werden.
Und zwar SECHSUNDDREISSIG EURO FÜNFZIG!
(Für die Nostalgiker unter uns – ÜBER SIEBZIG DEUTSCHE MARK)
Was kann man sich eigentlich heute noch nach Hause kommen lassen, ohne eine Hypothek aufnehmen zu müssen?
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