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Archive for Oktober, 2005

Warum hat Google mich nicht lieb?

Geschrieben von mein arsch in Angry old man, The Interweb am 31 Oktober 2005

Hmpf… in letzter Zeit kommt er vermehrt vor, daß Leute auf video.google.com verlinken, um auf ein Video hinzuweisen. Aber immer wenn ich auf einen solchen Link klicke kriege ich nur das Suchfeld, ne graue Titelzeile mit dem Schriftzug “Video” drin und sonst garnix… jüngstes Beispiel: Dieses Video das direkt von Google Blog verlinkt wurde.

Hat jemand ne Idee woran das liegen könnte? Effekt ist vorhanden in Firefox und IE, Adblock hat auch nix damit zu tun, hab ich schon ausgeschaltet… achja, die kleinen Previews kann ich problemlos abspielen lassen, nur die fullfeatured videos wollen bei mir nicht laufen (bzw. gar nicht erscheinen). Flash Player ist natürlich vorhanden.

Brummis

Geschrieben von mein arsch in Leet Haxxoring, The Others am 27 Oktober 2005

Das nenne ich mal interessant bemalte Lastwagen. Wenn die alle so aussehen würden hätte ich viel weniger Probleme mit den täglichen Elephantenrennen auf der Autobahn.

Wenn man der Presse Glauben schenkt…

Geschrieben von mein arsch in Angry old man, Brain removal, I saw it on TV am 14 Oktober 2005

…dann kommt demnächst ein arabischer Terrorist auf einem Asteroiden angeritten, der auf die Erde einschlägt und eine Epidemie von Vogelgrippe-Viren freisetzt, die mutieren um Vulkanausbrüche auf der ganzen Welt auszulösen. Durch die schmelzenden Eiskappen werden schließlich eingefrorene Nazi-Dinosaurier freigesetzt, die gegen die Verwendung ihrer Urahnen als Treibstoff klagen, vor dem obersten Bundesgericht gewinnen und damit die Spritpreise endlos in die Höhe treiben.

Who let the dogs out?

Geschrieben von mein arsch in Gamerz Paradise am 10 Oktober 2005

So, wie Frau I. ja bereits gemeldet hatte, ist Nintendogs bei uns eingetroffen. Nach vier Tagen kann ich sagen: super niedlich, aber sicherlich nicht für jeden was.

Grundsätzlich sei vorab gleich gesagt: wer hier ein Spiel im traditionellen Sinn erwartet, der kann gleich wieder einpacken und sollte sich lieber Meteos oder Advance Wars DS holen. Wenn man Nintendogs nämlich auf “gewinnen” spielt, dann dürfte das Spiel sehr schnell sehr langweilig werden. Prinzipiell gibt es nämlich nur eine handvoll Sachen die man mit den Hundies machen kann:

  • Spazieren gehen (währendessen man andere Hund oder Geschenke findet, was beides nicht superspannend ist)
  • Trainieren (im Park Frisbee-Werfen, in der Turnhalle Agillity oder zuhause Gehorsam)
  • An einem Wettbewerb teilnehmen (Eben Frisbee, Agillity oder Gehorsam)
  • Hundepflege (füttern, tränken, baden)
  • Zielloses spielen (z.B. Tennisball hinwerfen und einfach zukucken, wie die Hundies spielen)

Und das war’s dann prinzipiell auch schon. Die Wettkämpfe werden zwar immer schwerer (bis zur Meisterschaft, da gehts dann nicht höher), reduzieren sich aber im Grunde immer auf die selben Tricks innerhalb des Wettkampfes. Beim Frisbeewerfen muss man halt den Stylus nach oben schnicken, möglichst so, daß der Frisbee weit fliegt, möglichst gleichzeitig so, daß das Hundi noch rankommt. Bei Agillity muss man seinen Hund gut trainiert haben und die Hindernisse in der richtigen Reihenfolge antippen, beim Gehorsam geht es darum dem Hundi die vorher beigebrachten Tricks zu entlocken.

Und damit kommen wir auch schon zum größten Problem von Nintendogs: die Spracheingabe. Leider scheint der Algorythmus für die Berechnung bzw. Erkennung der Spracheingabe alles andere als genial zu sein. Vielmehr wird wohl nur die Waveform abgebildet und das wars. Weswegen man möglichst immer EXAKT die selbe Inflektion benutzen muss wenn man einen Befehl äussert, da für Nintendogs zwischen “Sitz!”, “SITZ!” und “Siiitz!” ein Unterschied besteht. Auch kommt es dann gerne zu Verwechslungen von Befehlen, da “Leg dich!” und “Dreh dich!” nunmal sehr ähnlich klingen. Am besten würde man wahrscheinlich fahren, wenn man völlig emotionslos pseudokommandos äussern würde (“BEFEHL EINS!” – “BEFEHL FÜNF!”), aber das würde ja die Freude an der Simulation nehmen.

Womit ich elegant zum eigentlichen Kern von Nintendogs komme: die Welpensimulation an sich ist nämlich hervorragend gelungen. Die kleinen digitalen Fellknäul wachsen einem sehr schnell ans Herz und entwickeln tatsächlich völlig eigene Charaktereigenschaften. Während Frau I.s Hund Jojo z.B. von Anfang an hervorragend im Frisbeewerfen war (gleich am ersten Tag der erste Platz in den ersten beiden Wettbewerben) brauchte mein kleiner Husky Ruffy relativ viel Training bevor er bei irgendwas erfolgreich sein konnte. Generell scheint Ruffy sowieso sehr viel aufgedrehter zu sein als Jojo und braucht auch eine stärkere Hand, was sich z.B. beim Spazierengehen äussert, wo ich ihn anfangs sehr oft animieren musste weiter zu laufen und sich nicht einfach faul auf die Strasse zu hocken.

Auch die Animation der Hunde ist hervorragend gelungen und ihre Eigenarten sind unterschiedlich von Rasse zu Rasse. Ruffy hechelt z.B. als Husky deutlich mehr als ein Golden Retriever es tut. Die Ohren drehen sich, wenn im Park irgendwo eine Ente quakt, und wenn man die Hundies ruft und sie erst interessiert zum Herrchen kucken, dann angerannt kommen, ihre Pfoten von innen gegen den Touchscreen stemmen und vor Aufregung hin- und herhüpfen, da schmilzt selbst dem größten Hundehasser das Herz in der Brust.

Also nochmal für alle, die es oben nicht gelesen haben: Nintendogs ist kein “Spiel” in dem Sinne wie man es sonst versteht. Wer sich aber damit vergnügen kann auch einfach nur mal den digitalen Hund auszuführen und ihm ein paar Frisbee-Scheiben zuzuwerfen, oder das DS aufgeklappt beim Surfen neben dem Computer liegen zu haben und zuzukucken, wie die Hundies toben, der kann mit Nintendogs viel Spaß haben. Ansonsten bleibt nur das Freispielen der anderen Rassen und neuer Gegenstände, aber wenn man das in den Vordergrund rücken und als Spielziel erklären würde wäre das Spiel wahrscheinlich relativ schnell vorbei.

Tokio Hotel und die Nachbeben

Geschrieben von mein arsch in Angry old man, The Others am 7 Oktober 2005

Wahnsinn. Da hat der Herr Fletcher aus reiner Neugier mal einen nichtssagenden Artikel zur Band Tokio Hotel geschrieben und schon flippen die Teenies komplett aus, inklusive der schlechtesten Rechtschreibung seit “das ist der wo dem da am wehntun sein tut!”

Man soll’s nicht glauben. Und da wundert man sich warum die Pisaergebnisse so schlecht sind. Denen sollte allen mal der Hosenboden stramm gezogen und die Ganztagsschule inklusive Zwangsübernachtung und 6 Stunden Hausaufgaben aufgebürdet werden. Anders ist den kleinen Kröten ja nicht mehr beizukommen, wie’s scheint.

PS: Und dabei hab ich immer noch nicht einen Song von “Tokio Hotel” gehört. Ich kann auch nicht behaupten, daß ich das will, wenn die SO ein Publikum anziehen. Mal ganz abgesehen davon, daß die ganze “Wir schminken uns bis zur Unkenntlichkeit” Show dann ja doch seit Kiss auch ziemlich ausgelutscht ist. Metrosexuell in allen Ehren, aber muss man jetzt Jugendliche schon mit schlechten Travestie-Aufführungen ziehen?

PPS: Wie ich grade erfahre ist das Jammertal noch lange nicht zuende … Tokio Hotel sind OSSIS!!! Ne Magdeburger Schülerband, die angeblich von der Schule gemobbt wurde. Na, da wundert mich ja garnix mehr. Da würde ich mich auch schminken um wie ein Transsexueller auszusehen.

37 Fußnoten

Geschrieben von alter sack in Alles sonst so am 4 Oktober 2005

Ich habe mir gerade aus Jux und Dollerei mal die aktuellen Mobiltelefone bei eplus angeschaut, weil mein Vertrag bald ausläuft.
Meinen Tarif gibt es schon gar nicht mehr, weil er der monatlichen Fluktuation der neuen crazy-und-easy-phone and message-eXtreme-megaspar SMS/MMS/PMS-schlagmichtot-Tarife zum Opfer gefallen ist.

Da dachte ich dann, ich könnte ja vielleicht auch mal meinen Tarif umstellen, da er sicherlich nicht mehr der günstigste ist… bis ich dann festgestellt habe, dass es sage und schreibe 37 Fußnoten mit kleingedrucktem Vertragsscheiß unter den Tarifangeboten gibt.

Nun bin ich ein geduldiger Mensch und habe auch Verständnis für vertragliche Klauseln, die einfach mal auf den Tisch müssen – aber 37 Fußnoten im allerschönsten Mobiltelefonjuristendeutsch scheinen mir dann doch ein winziges kleines bisschen übertrieben.

37?
Wirklich?
Wenn ihr es wenigstens auf 42 gebracht hättet, dann hätte man noch Schmunzeln können.
Hat die eigentlich schon mal irgend jemand komplett gelesen? Vielleicht steht da ja irgendwas von “Überschreibung des Erstgeborenen an den Fürsten der Dunkelheit” oder der freiwilligen Organspende an erkrankte eplus-Führungsspitzen drin.

Ich lass aber erst mal meinen alten Vertrag weiterlaufen…