Kill them all, let god sort them out…
Geschrieben von mein arsch in Alles sonst so am 26 Februar 2002Das hier ist zwar völlig sinnlos, aber endlich mal ne Seite mit ner thematik, mit der ich mich anfreunden kann…
Das hier ist zwar völlig sinnlos, aber endlich mal ne Seite mit ner thematik, mit der ich mich anfreunden kann…
Im heutigen Newsletter der Firma in der ich arbeite wird unter anderem folgender Text mit versand, den ich hier mit der großzügigem Genehmigung der Autorin Penelope Araña de la Silva veröffentliche. Vielleicht kann ich sie überzeugen, auch ein Weblog aufzumachen, denn sie schreibt öfters solch interessanten Texte:
„vor meinem fenster stehen seit einigen wochen zwei kräne, abgesehen davon, dass ich nicht weiss, was die da die ganze zeit machen, außer sich zu drehen und rum zu wackeln, weil da tatsächlich überhaupt nix gehoben oder getragen oder gar gebaut wird, stehen die beiden kräne sehr nahe beieinander. so dass sie eigentlich zusammenstossen würden, wenn sich die kranausleger auf gleicher höhe befänden. aber der eine ist höher als der andere. heute früh kam mir erstmals der gedanke, ob der kranführer in dem niedrigeren kran nicht neidisch auf den in dem höheren kran wäre und ob die höhe des krans für kranführer tatsächlich eine rolle spielt. so wie die größe, oder besser die wenige größe eines handys in anderen arbeitsverhältnissen eine tragende rolle spielt.“
…den Ton eines konnektierenden Modems. TDSL ist ja schön und gut und schnell und alles (naja, wenn man der Werbung glauben soll … manchmal frag ich schon in welcher Ecke die ganze angebliche Leistung verpufft), aber was ich wirklich WIRKLICH vermisse ist dieses tolle fiieeeeeeeeeep-dingeldöngel-gnaaarz-schronk-möööööööp, das mein gutes altes Zyxelmodem früher immer gemacht hat, wenn ich mich in eine Mailbox (MAILBOXEN! DAS war überhaupt geil. Gibt’s sowas heutzutage überhaupt noch, oder sind die alle ins Web abgewandert und haben ihre eigenen WWW-Server aufgemacht?) einwählte.
TDSL ist einfach zu steril… ich will mein möööööp …
Hat jemand zufällig nen schönen Connect-Sound als MP3???
Ich muss mal sagen, für wie unglaublich geil ich gerade (das zufällig eingeschaltete – ich SCHWÖR!) “Talk talk talk” von Pro7 halte … das selbst heulende Menschen in amerikanischen Talkshows synchronisiert werden (Übersetzer: *schluchz*, schluck, grein, buhuhuhu…) ist einfach schon derart bizarr, daß man es nur noch als eine Kunstform ansehen kann. Weiter so, Pro7!
Es dürfte sich ja mittlerweile wohl rumgesprochen haben, daß ich ein gewisses gespanntes Verhältnis (na, wenn DAS mal kein geiler Euphemismus ist) zu dem ganzen Weblog-Prinzip habe, aber dieses ding hier ist einfach derart süss, daß es den Romantiker unter der harten, zynischen, menschenverachtenden Schale hervorgebracht hat.
Ich geh jetzt in die Ecke und schäme mich … aber vorher blätter ich da noch’n bisschen durch.
Wer denkt sich eigentlich diese schwachsinnigen Virennamen aus?
SirCam, BadTrans, KlemZ… nennt den nächsten doch einfach mal “Grease your ass and bend over!”.
Diese verfickten Script-Kiddies können wirklich nur hoffen, dass sie mir nie, aber auch wirklich niemals persönlich begegnen, ob im Mondschein oder im hellsten Tageslicht. Denn dann – siehe oben.
Drecksgezücht!
Ein kleines V-Männlein, das hatte sich versteckt,
der Richter hat gut hingeschaut, da hat er es entdeckt.
Zwei kleine V-Männlein, die wollten Nazis sein,
die Haare war’n nicht kurz genug, da lies man sie nicht rein.
Drei kleine V-Männlein, die spielten gerne Skat,
der Schilly fand das nicht so gut und strafte sie drum hart.
Vier kleine V-Männlein, die planten fleissig rum,
die NPD hats gleich bemerkt, das nahm sie ihnen krum.
Fünf kleine V-Männlein, die hat man schon gefunden.
Wir warten noch fünf weitre Tag’ dann könn’ mer auf zehn runden!
Da ja sicherlich in den nächsten Tagen noch mehr V-Männer aufgedeckt werden, seid ihr hiermit alle eingeladen, dieses kleine Lied für die NPD fortzuführen…
Gestern bin ich einem alten Bekannten über den Weg gelaufen. Vor zwölf Jahren sind wir so gut wie jedes Wochenende losgezogen, haben uns die Schädel weggesoffen und uns mit Lederkrawatten und Schnurrbart tragenden Vollidioten angelegt. Nichts, worauf man stolz sein sollte, aber Spass hat’s allemal gemacht.
Er hat, im Gegensatz zu mir, sein Studium bis zum bitteren Ende durchgezogen, ist diesen Winter fertig geworden und kann sich nun in die Schlange der arbeitslosen Juristen einreihen. Zu allem Überfluss hatter er auch noch eine achtmonatige Tochter um den Hals hängen.
Da ist mir einmal mehr klar geworden, dass ich wohl besser die Finger davon lasse, eine Familie zu gründen. Hab’ zwar generell nichts gegen Kinder, aber ich denke mal, ich sollte nicht damit anfangen, das Leben von einer oder zwei weiteren Personen zu verpfuschen, bevor ich nicht mein eigenes halbwegs auf die Reihe kriege. Und das scheint noch ein weiter Weg zu sein.
Schade, dass heute kaum noch jemand Lederkrawatten trägt…
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